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19.02.2009
 

Krisenticker

Embraer steicht 4000 Stellen

Der Dow-Jones-Index fällt deutlich unter 7500 Punkte. Der Flugzeugbauer Embraer plant massive Stellenstreichungen. Die Zustimmung der FDP zum Konjunkturpaket ist doch noch unsicher. Die international tätige Großkanzlei Allen & Overy baut im großen Stil Stellen ab. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.04 Uhr: Der Dow-Jones-Index fällt auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren. Er sank nach vorläufigen Berechnungen um 89,68 Zähler oder 1,2 Prozentpunkte auf 7466 Zähler.

21.42 Uhr: Die FDP hat der Darstellung der unionsregierten Länder widersprochen, dass ihre Zustimmung zum Konjunkturpaket II im Bundesrat gesichert sei. Die Billigung der von der FDP mitregierten Bundesländer hänge nach wie vor davon ab, ob weitere steuerliche Entlastungen der Bürger in das Paket aufgenommen werden sollen, teilte der stellvertretende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Andreas Pinkwart (FDP), am Donnerstagabend in Düsseldorf über einen Sprecher mit.

21.41: An den US-Börsen geht es abwärts. Der Dow-Jones-Index Chart zeigen notiert so niedrig wie seit Ausbruch der Finanzkrise noch nicht. Das Börsenbarometer liegt bei 7482 Punkten (minus 1,0 Prozent).

21.15 Uhr: Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer will 20 Prozent seiner gut 21.000 Stellen streichen. Es sei unvermeidlich geworden, die Kostenstrukturen der zurückgehenden Nachfrage anzupassen, teilte das Unternehmen auf seiner Homepage mit.

Wrack' ab: Der Bundesrat stimmt morgen über das Konjunkturpaket ab, zu dem die so genannte Umweltprämie gehört
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DPA

Wrack' ab: Der Bundesrat stimmt morgen über das Konjunkturpaket ab, zu dem die so genannte Umweltprämie gehört

20.17 Uhr: Die von Union und FDP regierten Länder haben ihren Widerstand gegen das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung aufgegeben. Der Koordinator der unionsregierten Länder, Baden- Württembergs Bundesratsminister Wolfgang Reinhart (CDU), sagte am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur dpa: "Die Koordinationen haben ergeben, dass der Weg für das Konjunkturpaket jetzt frei ist." Zuletzt hatten die von der FDP mitregierten Länder ihre Entscheidung offen gehalten. Auch die schwarz-gelbe Landesregierung Baden- Württembergs werde zustimmen, sagte Reinhart.

20.10 Uhr: Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer hat wegen des Konjunktureinbruchs im vierten Quartal das abgelaufene Jahr mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgangabgeschlossen. Die Konzernerlöse seien von 1,801 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,736 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Zahlen mit. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel von 248,7 auf 223,7 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten je Aktie sackte von 1,00 auf 0,24 Euro ab.

19.48 Uhr: Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben sich am Donnerstag deutlich erholt. Marktbeobachter verwiesen zur Begründung auf die Kursgewinne lokaler Währungen und auf Spekulationen über diverse Maßnahmen der osteuropäischen Regierungen, um ihre lokalen Währungen stützen. Vor diesem Hintergrund waren die Banken- und die Versicherungswerte am Berichtstag besonders gefragt.

18.21 Uhr: Die international tätige Großkanzlei Allen & Overy will sich von 10 Prozent ihrer 5500 Mitarbeiter trennen. "Wir sind zu der unausweichlichen Schlussfolgerung gekommen, dass schlicht nicht genug Arbeit vorhanden ist, um unsere Leute zu beschäftigen", sagte Managing Partner Wim Dejonghe mit Blick auf die Wirtschaftsflaute. Auch 47 Partner müssen gehen. In Deutschland sind 160 Anwälte und andere Berater für die Kanzlei tätig.

18.15 Uhr: Der Aufsichtsrat der angeschlagenen schwedischen General-Motors-Tochter Saab hat seine Krisensitzung am Donnerstag Gewerkschaftsangaben zufolge unterbrochen. Das Treffen solle an einem neuen Termin fortgesetzt werden, sagte ein Gewerkschaftsvertreter in Stockholm. Er habe jedoch keine Informationen über den Zeitpunkt des Folgetreffens und über den Gegenstand der Beratungen. Schwedischen Rundfunkberichten zufolge hatte das Gremium über einen Antrag auf Gläubigerschutz für Saab beraten.

17.37 Uhr: Der Dax Chart zeigen hält seine Gewinne bis zum Handelsschluss schließt bei 4215 Punkten (plus 10). Investoren hatten Unternehmenszahlen als positiv bewertet. Der Dow-Jones-Index Chart zeigen pendelt dagegen um den Vortagesschluss.

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