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14.01.2009
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Krisenticker

Baustopp an welthöchstem Haus in Dubai

5. Teil: Chrysler verhandelt über Verkauf von Konzernteilen

Chrysler-Produktion: Der angeschlagene US-Autobauer verhandelt offenbar über den Verkauf wesentlicher Konzernteile.
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Getty Images

Chrysler-Produktion: Der angeschlagene US-Autobauer verhandelt offenbar über den Verkauf wesentlicher Konzernteile.

8 Uhr: Der US-Autohersteller Chrysler führt Kreisen zufolge Gespräche mit dem Wettbewerber Renault-Nissan Chart zeigen sowie dem Zulieferer Magna über den Verkauf von zentralen Unternehmensteilen. Die Verhandlungen stünden im Zusammenhang mit der von der US-Regierung geforderten Restrukturierung von Chrysler, nachdem der Autobauer vier Milliarden Dollar an staatlichen Krediten erhalten hat. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen könnte zu einer vertieften Zusammenarbeit mit zwei der wichtigsten Partner von Chrysler führen, aber auch das Aus für den drittgrößten US-Hersteller als unabhängiges Unternehmen bedeuten, hieß es weiter.

7.39 Uhr: Ein Jahr nach der Schließung des Nokia-Standorts Bochum sind einem Zeitungsbericht zufolge mehr als die Hälfte der damals 2300 Beschäftigten immer noch ohne neuen Job. Wie die "Rheinische Post" berichtet, seien rund 1380 Personen bei der zuständigen Transfergesellschaft Peag registriert. Rund 850 der Betroffenen hätten bisher neue Jobs. Am 15. Januar 2008 hatte Nokia überraschend bekanntgegeben, die Produktion von Bochum nach Rumänien zu verlagern.

Abschied: Letzter Produktionstag im Nokia-Werk Bochum
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AP

Abschied: Letzter Produktionstag im Nokia-Werk Bochum

7.39 Uhr: Commerzbank und Bundesregierung haben Aussagen des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) scharf zurückgewiesen, wonach die Commerzbank und Dresdner Bank ohne Staatshilfe Pleite gegangen wären. Biedenkopf, der als Vertreter der Länder im Lenkungsausschuss des Banken-Rettungsfonds sitzt, soll laut ARD in der am Dienstagabend in Köln vorab aufgezeichneten Sendung "Menschen bei Maischberger" gesagt haben: "Wenn der Staat Commerzbank und Dresdner Bank nicht geholfen hätte, wären beide Pleite gegangen." Dem entgegnete ein Sprecher der Commerzbank: "Das ist nicht richtig und entbehrt jeder Grundlage." Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums.

7.09 Uhr: Der Softwareproduzent Oracle hat einer Zeitung zufolge weniger Stellen gestrichen als von Beobachtern erwartet. Der SAP-Konkurrent habe am Freitag 500 Arbeitsplätze in Nordamerika aufgegeben, berichtet das "Wall Street Journal". Zuvor war spekuliert worden, Oracle könne bis zu zehn Prozent seiner weltweit knapp 87.000 Mitarbeiter entlassen.

5.37 Uhr: Das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung könnte aus Sicht von Arbeitsmarktforschern bis zu 250.000 Jobs retten. Das sagt der Vizechef des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Ulrich Walwei, in der "Berliner Zeitung" voraus.

5.27 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat sich gegen die Einrichtung einer sogenannten Bad Bank ausgesprochen, die den Geschäftsbanken faule Wertpapiere abnehmen würde. Zu entsprechenden Forderungen von Bankern und Unionspolitikern sagte er der "Financial Times Deutschland": "Einige sollten erst nachdenken und dann öffentlich lieber auf solche Stichworte verzichten." Die Einrichtung einer solchen Bank würde Deutschland 150 bis 200 Milliarden Euro kosten.

4.03 Uhr: Trotz anhaltender Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung hat die Börse in Tokio am Mittwochvormittag leicht zugelegt. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg bis zur Handelsmitte um 68,11 Punkte oder 0,81 Prozent auf den Zwischenstand von 8482,02 Punkte. Der breit gefasste Topix legte bis dahin 11,29 Punkte oder 1,39 Prozent auf den Stand von 825,41 Punkte zu.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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