Ähnlich wie der Pkw-Markt wurde im November der Verkauf von Lkw eingebremst. Die Branche verbucht damit den siebten schwachen Monat in Folge. Von Beginn des Jahres aus gerechnet, sieht die Kalkulation dagegen nicht ganz so schlecht aus.
Frankfurt am Main - Der europäische Markt für Nutzfahrzeug ist im November nach Angaben der Hersteller so stark eingebrochen wie nie. Die Neuzulassungen von Lastwagen, Transportern und Bussen seien um 30,8 Prozent auf 169.901 Stück geschrumpft, teilte der Herstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mit.
Dabei erfasste die Finanz- und Wirtschaftskrise auch die lange boomenden osteuropäischen Staaten, wo der Absatz um 29 Prozent zurückging. Der Nutzfahrzeugmarkt in Europa ist damit den siebten Monat in Folge im Rückwärtsgang. Im Oktober waren die Verkaufszahlen europaweit um 17 Prozent eingebrochen. Nach elf Monaten des Jahres hinken die Neuzulassungen damit um 7,7 Prozent hinter dem Vorjahr her.
Die Staaten Osteuropas zeigen noch ein Plus von 1,8 Prozent, der weitaus größere Markt in Westeuropa ein Minus von 8,8 Prozent. In Deutschland ging der Absatz schwerer Lastwagen (über 16 Tonnen) um 34,4 Prozent zurück - trotzdem blieb Deutschland der größte Markt dafür. Bei kleinen Lkw und Transportern (unter 3,5 Tonnen) brach der Markt im November hierzulande um 22,2 Prozent ein - so stark wie nie in diesem Jahr.
manager-magazin.de mit Material von reuters
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