Experten halten historische Wirtschaftskrise für möglich
08.55 Uhr: Der Industriekonzern Rheinmetall
hat Einschnitte für seine Geschäftssparte Automotive beschlossen. Wegen der Absatzschwäche der Autoindustrie hat das Düsseldorfer Unternehmen bereits 500
Zeitarbeiter und Angestellte mit befristeten Verträgen entlassen. Zudem werden
die Werksferien teilweise auf bis zu vier Wochen verlängert.
08.30 Uhr: Die deutschen Stahlunternehmen haben ihre Produktion von Rohstahl und Roheisen im November kräftig gedrosselt. Auf Jahressicht sei die Produktion um 18,5 Prozent auf 3,28 Millionen Tonnen zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Die Produktion von Roheisen sank um 17,8 Prozent auf 2,09 Millionen Tonnen.
08.00 Uhr:
Die Aktienbörse in Tokio hat heute leichte Verluste verbucht. Der Nikkei-Index
der 225 führenden japanischen Werte sank um 0,08 Prozent auf 7919,51 Zähler. Im Wochenvergleich büßte der japanische Leitindex damit insgesamt 6,99 Prozent ein.
07.45 Uhr: Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Deutschen Bank im kommenden Jahr viel stärker schrumpfen als von der Bundesregierung und Wirtschaftsexperten bisher angenommen. Im nächsten Jahr könne das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 4 Prozent schrumpfen, sagte der Chefvolkswirt der Bank, Norbert Walter, der "Bild"-Zeitung. Die Wahrscheinlichkeit dafür betrage "rund ein Drittel". Sollte die Prognose sich bewahrheiten, wäre dies die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik.
07.35 Uhr: Die Deutsche Bahn muss einem Zeitungsbericht zufolge ihre Suche nach privaten Investoren nach hinten verschieben. Vor 2010 sei ein solcher Schritt nicht mehr möglich, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Wegen der Wirtschaftskrise müsse der Vorstand einen völlig neuen Finanzplan für den Zeitraum 2009 bis 2013 erarbeiten. Der Plan soll im Frühjahr nächsten Jahres vorliegen.
07.20 Uhr: Der US-Ölpreis ist am Freitag zeitweise unter die Marke von 44 Dollar gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate zur Auslieferung im Januar im Tief 43,39 Dollar. Die Ölpreise notieren damit weiter in der Nähe ihres Vierjahrestiefs. Händler verwiesen nach wie vor auf die trüben Aussichten für die weltweite Konjunktur, was die Nachfrage und damit die Ölpreise derzeit stark belaste.
07.00 Uhr: Die US-Autobauer Chrysler, Ford
und General Motors
benötigen nach Ansicht eines Experten deutlich mehr Geld als beim Kongress beantragt. Angesichts der vorhergesagten Verkaufsrückgänge bräuchte die Autobranche 75 Milliarden bis 125 Milliarden Dollar, sagte Moody's Chefvolkswirt Mark Zandi in der möglicherweise entscheidenden Kongressanhörung am Donnerstag. Das Aus eines Herstellers aus Detroit hätte
gleichwohl "katastrophale Auswirkungen für die Wirtschaft", glaubt Zandi.
manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen
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