Donnerstag, 9. Februar 2012, 17:19 Uhr

manager magazin



14.11.2008
 

Weltfinanzgipfel

Der Weg aus der Krise

Von Karsten Stumm

20 Staatschefs beraten derzeit, wie die Welt künftig vor Finanzkrisen geschützt werden kann. Die Wirtschaftsweisen Peter Bofinger und Wolfgang Franz, der Vorsitzende des Beraterstabs des Bundesfinanzministeriums Clemens Fuest sowie IMK-Direktor Gustav Horn sagen manager-magazin.de, was die Staatenlenker beschließen sollten.

Washington - Nur zwei Tage. So lange haben die Staatschefs der 20 wirtschaftlich bedeutendsten Länder im ersten Anlauf Gelegenheit, das Weltfinanzsystem zu erneuern. Die Präsidenten, Ministerpräsidenten und Kanzler sollen mehr wagen, als es sich viele Banker in der Vergangenheit überhaupt vorstellen konnten.

Frankreichs Präsident Nicoals Sarkozy wird im Namen der Europäer schärfere Bilanzregeln fordern, eine umfassende Finanzaufsicht, die verstärkte Kontrolle von Hedgefonds und von Ratingagenturen sowie einen Verhaltenskodex für Bankmanager. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll als Frühwarnsystem gestärkt werden.

National Building Museum in Washington: Hier treffen sich die Vertreter der G20
Zur Großansicht
REUTERS

National Building Museum in Washington: Hier treffen sich die Vertreter der G20

Doch ob die hohen Erwartungen erfüllt werden? Der baldige US-Präsident Barack Obama wird an den Beratungen noch nicht teilnehmen, sondern sich von der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright vertreten lassen.

Derweil hat Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusätzlich zu den erwarteten Verabredungen des "Weltfinanzgipfels" einen "Europäischen Zukunftspakt für Arbeit" vor. Steinmeier sagte, es bedürfe jetzt eines "starken europäischen Impulses", der nationale Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Finanzmarktkrise ergänzen solle.

Deutschlands Ökonomiestars haben sich unmittelbar vor Beginn des Gipfels auf Anfrage von manager-magazin.de Gedanken gemacht, welche Regeln getroffen werden sollten, um in Zukunft vor harschen Einschnitten an den Finanzmärkten verschont zu bleiben.

So fordern die Wirtschaftsweisen, Politik- und Ministerberater etwa den Aufbau einer globalen Finanzdatenbank, mit der Millionentransaktionen der Finanzbranchen transparent werden. Oder den Aufbau eines geeigneten Krisenfrühwarnsystems bis hin zum kompletten Wechsel des Weltwährungssystems.

Lesen Sie die Vorschläge der prominenten deutschen Politikberater in der obigen Bilderstrecke.

Expertenumfrage: Was jetzt beschlossen werden sollte

Der Finanzgipfel in Bildern

Fotostrecke: Was die einzelnen Staaten tun

Fotostrecke: Mehrere Staaten vom Bankrott bedroht

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben