Von Karsten Stumm
20 Staatschefs beraten derzeit, wie die Welt künftig vor Finanzkrisen geschützt werden kann. Die Wirtschaftsweisen Peter Bofinger und Wolfgang Franz, der Vorsitzende des Beraterstabs des Bundesfinanzministeriums Clemens Fuest sowie IMK-Direktor Gustav Horn sagen manager-magazin.de, was die Staatenlenker beschließen sollten.
Washington - Nur zwei Tage. So lange haben die Staatschefs der 20 wirtschaftlich bedeutendsten Länder im ersten Anlauf Gelegenheit, das Weltfinanzsystem zu erneuern. Die Präsidenten, Ministerpräsidenten und Kanzler sollen mehr wagen, als es sich viele Banker in der Vergangenheit überhaupt vorstellen konnten.
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Frankreichs Präsident Nicoals Sarkozy wird im Namen der Europäer schärfere Bilanzregeln fordern, eine umfassende Finanzaufsicht, die verstärkte Kontrolle von Hedgefonds und von Ratingagenturen sowie einen Verhaltenskodex für Bankmanager. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll als Frühwarnsystem gestärkt werden.
Doch ob die hohen Erwartungen erfüllt werden? Der baldige US-Präsident Barack Obama wird an den Beratungen noch nicht teilnehmen, sondern sich von der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright vertreten lassen.
Derweil hat Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusätzlich zu den erwarteten Verabredungen des "Weltfinanzgipfels" einen "Europäischen Zukunftspakt für Arbeit" vor. Steinmeier sagte, es bedürfe jetzt eines "starken europäischen Impulses", der nationale Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Finanzmarktkrise ergänzen solle.
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Deutschlands Ökonomiestars haben sich unmittelbar vor Beginn des Gipfels auf Anfrage von manager-magazin.de Gedanken gemacht, welche Regeln getroffen werden sollten, um in Zukunft vor harschen Einschnitten an den Finanzmärkten verschont zu bleiben.
Lesen Sie die Vorschläge der prominenten deutschen Politikberater in der obigen Bilderstrecke.
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