New York - Die US-Bürger schnallen den Gürtel immer enger. Mit wenigen Ausnahmen haben die Autokonzerne das im Oktober deutlich zu spüren bekommen. Der Absatz der Hersteller in dem weltweit wichtigsten Automarkt ist zum Teil dramatisch eingebrochen.
Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche
Vergleichsweise glimpflich kam dagegen VW
davon. Der größte europäische Autokonzern setzte 7,9 Prozent weniger Autos ab als noch im Vorjahresmonat. Die Volkswagen-Tochter Audi
konnte ihren Absatz hingegen um 0,3 Prozent ausbauen. Seit Jahresanfang verzeichnet der Premiumhersteller allerdings ebenfalls ein Absatzminus von 3,5 Prozent.
Der zweitgrößte deutsche Autokonzern Daimler
verkaufte in den USA im Oktober rund ein Viertel weniger Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart. Ohne die Einführung der Marke Smart wäre der Rückgang noch stärker ausgefallen, denn die Marke Mercedes-Benz verbuchte ein Absatzminus von 34,3 Prozent.
Chrysler erwartet branchenweiten Absatzrückgang um 31 Prozent
Besonders hart traf es General Motors
. Der ohnehin schon angeschlagene US-Konzern verbuchte ein Minus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch der Rivale Ford
setzte 30,2 Prozent weniger Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt ab. Der Autobauer blieb dabei nicht nur auf spritschluckenden Fahrzeugen sitzen: Der Verkauf des Kleinwagens Focus ging um 18,2 Prozent zurück. Ford und General Motors wollen Medienberichten zufolge ihren Schlussverkauf mit kräftigen Preisnachlässen vorziehen, um den Absatz zum Jahresende noch anzukurbeln.
Auch die ehemalige Daimler-Tochter Chrysler spürt den kräftigen Gegenwind. Konzern-Chef Bob Nardelli sagte, er erwarte branchenweit einen Absatzrückgang von 31 Prozent. Toyota
musste auf dem wichtigen US-Markt ebenfalls Federn lassen. Die Japaner verkauften fast 26 Prozent weniger Autos als im Vorjahr.
manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen
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