In Deutschland brechen die Steuereinnahmen weg
Die Finanzkrise wird auch den deutschen Staat empfindlich treffen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Im Kreis der Steuerschätzer werde erwartet, dass die geplanten Einnahmen um rund 10 Milliarden Euro nach unten korrigiert werden müssten, schreibt die Zeitung und zitiert einen der Finanzexperten mit den Worten: "Es wird deutliche Bremsspuren geben." Die Steuerschätzer kommen Anfang Mai wieder zusammen. Ihre Prognose bildet die Grundlage für die Haushaltsplanung von Bund und Ländern. Sie erwarten dem Bericht zufolge, dass
Wenn es tatsächlich soweit kommt, wäre Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) in Schwierigkeiten. Er hat ohnehin im Kabinett mit Ausgabenwünschen anderer Minister zu kämpfen. Die Haushaltsanierung, zentrales Ziel der Koalition, droht zu scheitern.
Dass die Finanz- und Kreditkrise längst nicht ausgestanden ist, zeigte an diesem Dienstag eine Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF). Er geht inzwischen von Verlusten bis zu 945 Milliarden US-Dollar (603 Milliarden Euro) aus. Es war die erste offizielle Schätzung der Organisation über die möglichen Folgen der Krise.
manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters
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