Neuer Treibstoff für den Strompreisanstieg: Für eine ausreichende Versorgung fehlen in Deutschland einer Studie zufolge im Jahr 2020 voraussichtlich 15 Großkraftwerke.
Hamburg - Wie das "Handelsblatt" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ, Dienstagausgaben) unter Berufung auf eine Analyse der bundeseigenen Deutschen Energieagentur (Dena) vorab berichteten, steht bereits ab 2012 nicht mehr genügend Kraftwerksleistung zur Verfügung. Verbraucher müssten sich daher auf deutlich steigende Strompreise einstellen.
Laut "FAZ" wurde die Dena-Studie am Montag beim Treffen der Vorstandsvorsitzenden der vier großen deutschen Energiekonzerne Eon
, RWE
, Vattenfall
und EnBW
mit Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) vorgelegt. In der Untersuchung heiße es, ein Weiterbetrieb bestehender Kraftwerke sei "über die bisher geplanten Laufzeiten notwendig, um eine Stromlücke zu vermeiden und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten". Das beziehe sich auch auf Atomkraftwerke.
manager-magazin.de mit Material von dpa
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