Dienstag, 09. Februar 2010, 17:57 Uhr
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21.02.2008

DZ Bank

Drohende Milliardenabschreibung

Die Kreditkrise hat die genossenschaftliche DZ Bank im Jahr 2007 offenbar mit 1,4 Milliarden Euro belastet, heißt es in Medienberichten. Gleichwohl wolle die Bank eine unveränderte Dividende zahlen.

Frankfurt am Main - Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, verbuchte die DZ Bank zusätzlich zu der bereits im Dezember mitgeteilten Abschreibung von einer Milliarde Euro noch 400 Millionen Euro Wertberichtigungen über die Neubewertungsrücklage.

Blessuren in der Kreditkrise: Die DZ Bank muss offenbar für das vergangene Jahr 1,4 Milliarden Euro abschreiben.
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Blessuren in der Kreditkrise: Die DZ Bank muss offenbar für das vergangene Jahr 1,4 Milliarden Euro abschreiben.

© DDP
Diese Summe belastet damit zwar das Eigenkapital, wirkt sich aber nicht auf das Ergebnis aus. Über diesen Bilanzposten werden in der Regel Wertberichtigungen verbucht, die Banken als kurzfristig einschätzen. Die DZ Bank wollte sich dazu nicht äußern und verwies auf die Vorlage der Geschäftszahlen des Instituts am Donnerstag kommender Woche.

Die "Börsen-Zeitung" hatte vorab gleichlautend aus ihrer Donnerstagausgabe berichtet. Dennoch sei in der Sitzung des Aufsichtsrates am Mittwoch die im vergangenen Dezember vom Vorstand gestellte Prognose eines Vorsteuergewinns von rund einer Milliarde Euro im Jahr 2007 bestätigt worden. Der Vorstand solle zudem signalisiert haben, dass die Ertragslage trotz der Belastungen eine Dividendenkontinuität zulasse, schrieb das Blatt, das sich auf Kreise des genossenschaftlichen Finanzverbunds berief. Für 2006 waren 13 Cent je Aktie ausgeschüttet worden.

Grund für die Wertberichtigungen im vergangenen Jahr seien vor allem Ausweitungen von Zinsaufschlägen (Spreads) bei Bankschuldverschreibungen gewesen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Reuters. Die Abschreibungen auf Papiere im US-Hypothekenmarkt (Subprime) seien gering gewesen.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa

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