Brüssel - Der Autozulieferer Continental
darf wie geplant die Mehrheit an der Reifen- und Transportbandsparte seines slowakischen Joint-Venture-Partners Matador übernehmen. Das teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsprüfung mit. Der neue Verbund habe eine ausreichende Zahl von starken Konkurrenten.
Continental übernimmt nach früheren eigenen Angaben 51 Prozent der Anteile. Der Kaufpreis soll Verhandlungskreisen zufolge im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. 2006 erwirtschaftete die Matador Group, zu der auch noch eine Autozuliefersparte gehört, mit 4770 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 450 Millionen Euro.
Conti und Matador betreiben bereits seit 1998 ein gemeinsames Werk zur Produktion von Lkw-Reifen im slowakischen Puchov, an dem Conti zu 76 Prozent beteiligt ist.
Conti will mit der Übernahme seine Basis in den osteuropäischen Märkten stärken und die Produktionskapazitäten für Pkw-Reifen in Niedriglohnländern ausbauen.
manager-magazin.de mit Material von dpa-afx
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