Von Simon Hage
mm.de: Einer Ihrer Vorgänger als Luft- und Raumfahrtkoordinator, der heutige Bundestagspräsident Norbert Lammert, hat gegenüber manager-magazin.de gesagt, er halte eine angemessene politische Flankierung von Airbus für gerechtfertigt. Teilen Sie diese Ansicht? Wie könnte eine solche Flankierung aussehen?
Hintze: Airbus ist ein großartiges, europäisches Projekt, das politischen Rückhalt verdient. Deshalb stehe ich im Dialog mit dem Unternehmen und den Betriebsräten. Im Übrigen wollen wir weiterhin die Luftfahrtforschung unterstützen und überlegen, wie wir mittelständischen Zulieferern dabei helfen können, mögliche Durststrecken zu überwinden.
mm.de: Wie sind die Aussagen französischer Politiker zu bewerten, die ein Ende der deutsch-französischen Parität bei EADS
und Airbus fordern?
Hintze: Die deutsch-französische Parität ist die tragende Idee des Unternehmens. Dabei soll es bleiben.
mm.de: Welche zentralen Reformschritte halten Sie für notwendig, um Airbus wieder auf Kurs zu bringen?
Hintze: Die Politik ist für die Politik verantwortlich, die Wirtschaft für die Wirtschaft. Es liegt allein in der Verantwortung des Unternehmens, darüber zu entscheiden, wie es alte Stärken absichern und neue Stärken gewinnen will.
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