Von Michael Freitag
DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche führt derzeit mit Rick Wagoner, dem Vorstandschef von General Motors, Gespräche über einen Verkauf der Chrysler Group. Die Verhandlungen sind nach Informationen von manager magazin allerdings noch in einem frühen Stadium.
Auburn Hills - Während die Sanierungsbemühungen für den US-Autobauer Chrysler auf Hochtouren laufen und DaimlerChrysler
Wie manager magazin aus Konzernkreisen erfuhr, befinden sich die Gespräche, an denen mit Hochdruck gearbeitet wird, noch in einem frühen Stadium.
DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hatte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Auburn Hills angekündigt, "weitere strategische Optionen" zu prüfen, die über die bisher diskutierten Kooperationen und Partnerschaften hinausgingen.
Nach Informationen von manager magazin sind zwischen DaimlerChrysler und GM noch etliche Fragen zu klären. So sind die Milliardenlasten für die Krankenversicherung der Chrysler-Mitarbeiter bei den Verhandlungen offenbar bislang ausgeklammert.
Bislang hatte sich Carlos Ghosn, Vorstandschef von Renault/Nissan, um eine Allianz mit dem US-Autobauer General Motors bemüht.
Den Plänen für eine Zusammenarbeit hatte GM jedoch im vergangenen Oktober eine Absage erteilt.
Alle US-Autobauer kämpfen derzeit mit den hohen Spritpreisen, einem harten Wettbewerb sowie hohen Gesundheits- und Pensionskosten für die Mitarbeiter. Ein Bündnis von GM und Chrysler in den USA würde den Automobilmarkt von Grund auf verändern.
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