70 Millionen Eingliederungskosten für CP
Bei einem Strategietreffen von Vorstand und Aufsichtsrat war vergangene Woche ein neues Sparprogramm beschlossen worden. Zudem soll der Ausbau des Internetgeschäfts beschleunigt werden. Neben einer "Neuausrichtung der Führungsstruktur" mit Personalveränderungen im Vorstand gehört dazu vor allem die Zusammenlegung der beiden deutschen Tui-Flugtöchter Hapag-Lloyd Express (HLX) und Hapagfly.
Zudem setzt Frenzel angesichts der schwierigen Lage des Konzerns auf konsequentes Kostenmanagement. Die Erträge im schwankenden Reisegeschäft sollen stabilisiert und die angestrebte Verdoppelung des Gewinns bis 2008 vorangebracht werden.
Vor knapp vier Wochen hatte Tui die Anleger mit einer Gewinnwarnung beunruhigt. Der Konzern begründete die gesenkte Prognose mit aktuellen Problemen in der Schifffahrtssparte: Treibstoff sei deutlich teurer als erwartet und Preiserhöhungen im Containertransport hätten sich nicht durchsetzen lassen. Außerdem drückten 70 Millionen Euro Eingliederungskosten der vor einem Jahr gekauften kanadischen Reederei CP Ships auf das Ergebnis. Das Touristikgeschäft meldete ebenfalls Probleme, legte unter dem Strich aber zu.
manager-magazin.de mit Material von ap, dpa, vwd
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