22.06.2006
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Sparpaket

Allianz streicht 7500 Stellen

2. Teil: Dresdner Bank: 600 Millionen Euro Sparpotenzial

Dresdner Bank: 600 Millionen Euro Synergieeffekte

Für die Dresdner Bank kündigte die Allianz die Schaffung von drei Unternehmensbereichen an. Neben Privat- und Firmenkunden sollen dies das Investment Banking unter dem Namen "Dresdner Kleinwort" - der bisherige Namensbestandteil "Wasserstein" fällt weg - sowie der Bereich Business Services sein.

Allianz und Dresdner Bank: Insgesamt ist eine Milliarde Euro einzusparen
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Allianz und Dresdner Bank: Insgesamt ist eine Milliarde Euro einzusparen

Rund die Hälfte der 2500 abzubauenden Stellen sollen in den Breichen Kreditbearbeitung und Geschäftsabwicklung gestrichen werden, hieß es. Die andere Hälfte entfalle auf zentrale sowie regionale Managementfunktionen.

Die Dresdner Bank teilte außerdem mit, sie rechne durch den Abbau von 2480 Stellen - davon 1980 im inländischen und 500 im ausländischen Geschäft - mit einer Verbesserung des Ergebnisses.

"2008 erwartet die Dresdner Bank Synergieeffekte in Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro, davon rund 350 Millionen Euro aus Erträgen und rund 250 Millionen Euro aus Kosten", teilte das Frankfurter Geldinstitut am Donnerstag mit. "Der Restrukturierungsaufwand beträgt bis zu 400 Millionen Euro."

Bankchef Herbert Walter bekräftigte, Ziel sei weiter eine Eigenkapitalrendite von 12 Prozent nach Steuern im Jahr 2008. Die Bank wolle bis dahin per saldo die Kostenbasis stabil halten und stärker als der Markt wachsen. Im Privatkundengeschäft will die Dresdner Bank ihren Marktanteil bis 2008 auf 10 Prozent steigern, was 6,5 Millionen Kunden entspreche. Im laufenden Jahr sollen 300.000 Kunden über den Vertrieb der Muttergesellschaft Allianz gewonnen werden.

Mit dem Umbau will die Bank nach eigenen Angaben den Vertrieb im Privatkundengeschäft stärken, das Mittelstandsgeschäft bündeln sowie das Angebot für Konzerne und Institutionelle zusammenführen. Das Kapitalmarktgeschäft solle wieder zu einem Wachstumsmotor der Bank werden, hieß es.

In den vergangenen vier Jahren hatte die Geschäftsbank bereits 11.000 Arbeitsplätze abgebaut. Seit dem Jahr 2000 hat die Dresdner Bank, die derzeit rund 28.500 Mitarbeiter beschäftigt, etwa 40 Prozent ihres Personals verabschiedet.

manager magazin mit Material von reuters, ddp, dpa

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