New York - Moncrief wolle nach dem Gesetz über unlauteren Wettbewerb Schadensersatz von Wintershall, weil die BASF-Tochter das russische Gas-Unternehmen Gazprom zum Vertragsbruch verleitet habe. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe).
Das amerikanische Unternehmen behaupte, ihm stehe auf Grund mehrerer älterer Vereinbarungen mit einer Gazprom-Tochter ein Anteil von 40 Prozent an dem russischen Gasfeld Juschno Russkoje zu. Der Wert der strittigen Beteiligung solle bei etwa acht Milliarden Dollar liegen.
Die Aktie von BASF zeigte sich trotz der drohenden Klage robust. In Deutschland sei eine Schadensersatzklage von Moncrief im vergangenen Jahr bereits gescheitert, kommentierten Händler in Frankfurt.
dpa
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