2. Teil: Firmen für die Quandt-Kinder
1978: Herbert Quandt überträgt seinen drei Kindern aus zweiter Ehe (Sonja, Sabina, Sven) die Batteriefirma Varta. Die Tochter Silvia aus erster Ehe hatte er zuvor mit Immobilien und Wertpapieren bedacht.
1982: Herbert Quandt stirbt. Seine Frau Johanna und sein langjähriger Vertrauter Hans Graf von der Goltz verwalten das Erbe der damals 20 und 16 Jahre alten Kinder Susanne und Stefan.
1997: Susanne Klatten und ihr Bruder Stefan, die zusammen mit ihrer Mutter rund die Hälfte der BMW-Aktien halten, übernehmen selbst Verantwortung und ziehen in den Aufsichtsrat des Autokonzerns ein.
1999: BMW gerät durch das Rover-Debakel in eine tiefe Krise. Aufsichtsratsvorsitzender v. Kuenheim verständigt sich mit den Quandts auf die Abberufung von BMW-Chef Pischetsrieder und Entwicklungsvorstand Reitzle.
2005: Susanne Klatten, die 50,1 Prozent der Altana
-Aktien besitzt, stimmt der Teilung des Unternehmens zu: Die Pharmasparte soll in eine Allianz eingebracht oder verkauft werden; der Chemiebereich geht an die Börse.
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