Von Michael Freitag
Hamburg - Unter anderem habe Zetsche die Weisung ausgegeben, die weiblichen Führungskräfte beim geplanten Jobabbau zu schonen, heißt es in Konzernkreisen. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (28. April) erscheint.
DaimlerChrysler
streicht in der Verwaltung 6000 Stellen. Zetsche hatte zuvor bereits verlangt, für jede freie Führungsposition solle ihm auch die Bewerbung einer Frau vorgelegt werden.
Zudem einigten sich Management und Betriebsrat auf höhere Ziele für den Frauenanteil im Konzern. Einer neuen Betriebsvereinbarung zufolge sollen 2010 etwa 15 Prozent aller Daimler-Beschäftigten in Deutschland weiblich sein. Heute sind es nur 12,5 Prozent.
Der bisher besonders niedrige Frauenanteil unter den Führungskräften soll bis 2010 von heute 8,9 Prozent auf 10 bis 14 Prozent steigen, der Anteil unter den Auszubildenden von 19,3 auf 24 Prozent. Als Vorbild für die Frauenförderung sieht Zetsche die amerikanische Konzerntochter Chrysler.
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