Mailand/Frankfurt - Eine mit der Situation vertraute Person sagte am Samstag, die Allianz
plane nach der Komplettübernahme keine Fusion der RAS mit ihrer anderen italienischen Tochter, der nicht börsennotierten Lloyd Adriatico.
Sie widersprach damit teilweise einem Bericht der italienischen Finanzzeitung "Il Sole 24 Ore", wonach der Münchner Konzern nach dem RAS-Kauf eine derartige Zusammenführung anstrebt. Dem Blatt zufolge bietet die Allianz den anderen RAS-Aktionären Bargeld oder eigene Aktien zum Tausch an und will den italienischen Versicherer von der Börse in Mailand nehmen.
Dem Bericht nach dürfte die Transaktion am Montag bekannt gegeben werden. Am Montag legt RAS auf einer Pressekonferenz die Halbjahresbilanz vor.
Allianz und RAS lehnten einen Kommentar ab. Bei Lloyd Adriatico war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
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