Donnerstag, 9. Februar 2012, 07:44 Uhr

manager magazin



29.07.2005
 

Dyckerhoff

Wieder gegen Gesetze verstoßen?

Auf eines der größten deutschen Zementunternehmen kommt eine Klage zu. Dyckerhoff wird sich in einem Gerichtsverfahren gegen den Vorwurf verbotener Preisabsprachen in Millionenhöhe wehren müssen. Die Dyckerhoff-Aktie reagiert mit Kursverlusten.

Hamburg - Der Zementhersteller Dyckerhoff Chart zeigen aus Wiesbaden muss sich auf ein kostspieliges Gerichtsverfahren einstellen. Insgesamt 28 Unternehmen werden die deutsche Zementfirma und zwei weitere Unternehmen der Branche auf Schadensersatz wegen verbotener Preisabsprachen in Höhe von insgesamt 140 Millionen Euro verklagen.

Dyckerhoff: Klage wegen verbotener Preisabsprachen
Zur Großansicht
DPA

Dyckerhoff: Klage wegen verbotener Preisabsprachen

Die Kläger haben ihre Ansprüche an eine belgische Gesellschaft namens Cartel Damage Claims (CDC) abgetreten, um ihre Forderungen gebündelt einklagen zu können. CDC ist auf den Ankauf, die Bündelung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen spezialisiert. "Die Klage wird in der kommenden Woche beim Landgericht Düsseldorf eingereicht", sagte der Vorsitzende des CDC-Verwaltungsrats, Ulrich Classen. Die Klageschrift haben offenbar Anwälte der Großkanzlei Oppenländer angefertigt.

Nach Angaben Classens hat CDC die Rechte für die Ansprüche aus den Schadenersatzklagen von 28 kleinen und mittleren Zementkunden in Deutschland erworben. Die Klage richte sich neben Dyckerhoff auch gegen die Zementhersteller Lafarge Chart zeigen und Readymix Chart zeigen. Von Dyckerhoff war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Dyckerhoff-Aktie führte zeitweise die Liste der Verlierer im SDax Chart zeigen an, notierte gegen Mittag aber nur gut ein Prozent im Minus bei 21,87 Euro.

"Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum 1993 bis 2002", sagte Classen. Den Kunden der Zementhersteller sei pro Tonne ein Schaden in Höhe von 14 Euro entstanden. Die Mindestschadenssumme sei auf 102 Millionen Euro beziffert worden, die inzwischen aufgelaufenen Zinsen auf 42,4 Millionen Euro.

Das Bundeskartellamt hatte im April 2003 wegen jahrelanger Preisabsprachen gegen sechs Zementkonzerne eine Rekordbuße in Höhe von insgesamt 660 Millionen Euro verhängt, davon waren auch das Wiesbadener Unternehmen Dyckerhoff Chart zeigen, die französische Lafarge Chart zeigen und die britische Readymix Chart zeigen betroffen.

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben