Stuttgart - Flügel haben die Entwickler in Sindelfingen der neuen S-Klasse zwar noch nicht verliehen, die Schwingenform spielt aber eine wichtige Rolle beim Design. Sie ist das markanteste Unterscheidungsmerkmal zum Vorgängermodell W 220, das seit 1998 mehr als 470.000-mal verkauft worden ist.
Mit Active Body Control: Was klingt wie ein Fitnessprogramm wird im S 600 in Serie verbaut - ein Fahrwerkskontrolleur aus verschiedenen Komponenten. Zwischen Komfort- und Sporteinstellung kann jeder Fahrer der neuen S-Klasse auf Knopfdruck wechseln. Die Karosse senkt sich dabei um bis zu zwei Zentimeter
Auf den ersten Blick sticht auch das deutlich breitere und weiter hoch gezogene Blech über den Rädern ins Auge - zwei voluminöse Wellen, noch deutlich ausgeprägter gestaltet als beim Konkurrenten 7er-BMW. Ähnlich, wenngleich nicht ganz so auffällig wie beim 7er, wölbt sich die Kofferraumhaube zwischen den Rücklichtern jetzt höher als bisher.
In der Frontansicht hat sich neben den Scheinwerfern wenig verändert, der typische "lächelnde Kühlergrill" bekommt beim neuen Topmodell allerdings Zuwachs: Vor der Frontscheibe sind zwei längliche Luftaustrittsschlitze in die Haube eingelassen.
Beim Innendesign wird der Mercedes-Gewöhnte sich schnell zurechtfinden, auffälligste Neuerungen bilden hier eine Analoguhr zwischen den mittleren Luftdüsen und das über den Drehzahlmesser zum Multimedia-Display verlängerte Armaturendach. Alle Anzeigen, die der Fahrer im Blick hat, und auch die Bedienelemente sind in der Farbgebung konsequent auf schwarz, weiß, grau und silbermatt reduziert.
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