01.10.2004
Twitter GooglePlus Facebook

KarstadtQuelle

Erste Gebote für Häuser und Logistik

2. Teil: Post-Chef im Interessenkonflikt?

Kauf der Logistk-Sparte für Post-Chef Zumwinkel brisant

Auch der schweizerische Logistikkonzern Kühne & Nagel meldete Interesse an. "Kühne & Nagel ist prinzipiell an der Übernahme solcher Tätigkeiten interessiert. Das gilt besonders für die internationale Beschaffungslogistik," sagte eine Sprecherin. Ein Sprecher von Arvato sagte lediglich, zu Spekulationen nehme man keine Stellung.

  Sitz im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle könnte zum Hemmschuh werden:  Klaus Zumwinkel, Vorstandschef der Deutschen Post
Zur Großansicht
DPA

Sitz im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle könnte zum Hemmschuh werden: Klaus Zumwinkel, Vorstandschef der Deutschen Post

Der Essener Handelskonzern wollte sich nicht zu den Namen der Interessenten äußern. "Es laufen Gespräche mit mehreren Interessenten, aber es gibt noch keine Entscheidung."

Nach Angaben aus Branchenkreisen ist auch die Deutsche Post interessiert. Für Post-Chef Klaus Zumwinkel bahnt sich damit ein Interessenkonflikt an, denn er ist auch im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle vertreten und war in den 80er Jahren Vorstandschef bei Quelle.

Die Bahn-Tochter Stinnes hingegen erklärte am Freitag, sie habe kein Interesse. "Es finden keine Gespräche statt. Wir haben da kein Interesse," sagte ein Sprecher.

Zu verkaufen: Logistkbereich mit 2000 Mitarbeitern

Der Logistikbereich von KarstadtQuelle umfasst die Gesellschaft Optimus Logistik mit 290 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zuletzt 618,4 Millionen Euro sowie den Dienstleister Servicelogiq mit rund 1000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 72 Millionen Euro. Außerdem gehören acht große Warenverteilzentren dazu, wobei jedoch nach Angaben eines Sprechers nicht die Quelle-Zentren zur Disposition stehen. Insgesamt seien bei dem zum Verkauf bestimmten Logistikbereich gut 2000 Menschen beschäftigt, sagte ein Sprecher.

Das Management der zum KarstadtQuelle-Konzern gehörende Sportfachhandelskette Runners Point rechnet trotz eines möglichen Verkaufs nicht mit Auswirkungen auf das Filialnetz und die rund 1000 Beschäftigten."Runners Point ist sehr gut im Markt aufgestellt und verzeichnet seit Jahren Wachstumsraten, die deutlich über dem Durchschnitt des Sportfachhandels liegen", sagte Geschäftsführer Otto Hurler am Freitag in Recklinghausen. Runners Point betreibt derzeit bundesweit 124 Filialen.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

© manager magazin online 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken