Von Martin Scheele
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Hamburg - Die Unternehmenszentralen von Allianz
, DaimlerChrysler
, Siemens
& Co. sehen höchst unterschiedlich aus. Je nachdem, in welcher Zeit sie geplant und gebaut wurden, dominieren Backstein, Glas oder Stahl. manager-magazin.de hat in Kooperation mit dem Hamburger Architekten Hadi Teherani die Stammsitze aller Dax-30-Konzerne unter die Lupe genommen.
Kritischer Gutachter:
Hadi Teherani (50) ist seit 1990 selbstständiger Architekt im Büro Bothe Richter Teherani (BRT) in Hamburg. Sein Büro hat unter anderem die Deutschland-Zentrale der Swiss Re in München, das neue Gebäude des Hamburger Polizeipräsidiums und den Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen entworfen.
Das Echo fiel sehr unterschiedlich aus. Während Linde
, Infineon
oder Fresenius
mit Fotos eher geizten, übertraf der BMW-Konzern
alle Erwartungen. Der Münchener Automobilhersteller sandte nicht nur prompt sechs Fotos plus Grundriss ein, sondern überraschte auch mit 20 mal 30 Zentimeter großen und fein säuberlich auf Pappkarton aufgeklebten Bildern. Auffällig war auch: Einige Unternehmen, wie zum Beispiel die HypoVereinsbank
, betonten mit der Fotoauswahl stärker das Interieur als die Außenfassaden ihrer Zentralen.
Die Analyse des Fotomaterials - das muss betont werden - erhebt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern gibt die Meinung Teheranis wieder. "Da der Einblick begrenzt ist, würden planerische Alternativen langwierige Recherchen und komplexe Überlegungen erfordern", erklärt der Baumeister. Insofern sind Teheranis Kommentare - die Sie zusammen mit den Fotos auf den folgenden Seiten lesen und betrachten können - keine objektiven Urteile, sondern die spontanen Eindrücke des namhaften Architektur-Experten.
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