Rom - Die Hauptgläubiger hätten es Parmalat lange ermöglicht, den desolaten Zustand der finanziellen Situation zu verschleiern, heißt es in einem Bericht der Mailänder Staatsanwaltschaft, aus dem die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" zitiert. Obwohl die Finanzsituation zwischen 2002 und 2003 außer Kontrolle geraten war, hätten die Banken weiter Anleihe-Emissionen organisiert. Gemeint ist unter anderem die Deutsche Bank
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Parmalat-Produkte: Finanzielle Situation zu verschleiert
Die Parmalat-Gruppe war Ende 2003 für insolvent erklärt worden, nachdem sich ein Finanzloch in Milliardenhöhe aufgetan hatte. Bis heute wird die Verschuldung auf über 14 Milliarden Euro geschätzt.
Die italienische Regierung hat unterdessen den Sanierungsplan für Parmalat genehmigt. Industrieminister Antonio Marzano habe nach einem Treffen mit den Gewerkschaften und dem neuen Parmalat-Chef Enrico Bondi grünes Licht für den Plan und die darin vorgesehene Entschädigung für die Kreditgeber gegeben, berichtete die römische Zeitung "La Repubblica" am Mittwoch.
Der von Bondi ausgearbeitete Rettungsplan sieht unter anderem vor, den Konzern völlig neu zu gründen und die wichtigsten Gläubiger zu Aktionären des neuen Parmalat-Konzerns zu machen.
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