Leipzig - "Den Wind kann man nicht bestimmen, doch wir können die Segel danach ausrichten. Und Leipzig wird weiter segeln", betonte Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD), nachdem am gestrigen Dienstag klar war, dass Olympia 2012 nicht nach Sachsen kommt. Unmittelbar nach der Entscheidung von Lausanne hatte er von einem "Stich ins Herz" gesprochen hatte.
Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) bestätigte noch am Abend des "technischen Knockouts in der ersten Runde", dass viele Investitionen von Freistaat und Bund weiterliefen. "Die Stadt hat schon jetzt in Bereichen wie Infrastruktur und Sportstätten profitiert". Auch Wendelin Wiedeking, Vorstandschef bei Porsche
Auffallend war jedoch, dass viele der weiblichen Mitstreiter bei der "Olympia- Abschieds-Party" farbenfrohe Kostüme trugen, nachdem sie bei der IOC- Entscheidung mittags noch in schwarzen Anzügen ihren Tränen freien Lauf ließen.
Farbenfroh fielen auch die Kommentare zur Olympia-Abfuhr in den einschlägigen Tageszeitungen aus, insbesondere bei jenen, die in einer der vier anderen deutschen Bewerberstädte erscheinen: Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart.
© manager magazin online 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH