Gesamthöhe der Forderungen sinkt auf 29 Milliarden
In der Gruppe der "übrigen Schuldnern" werden Verbraucher, ehemals selbstständig Tätige oder Gesellschafter sowie Nachlässe zusammengefasst. Die Gesamthöhe aller offenen Forderungen lag nach Angaben der Statistiker in den ersten acht Monaten 2003 mit 29,1 Milliarden Euro allerdings um ein Viertel niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die Auswertungen über die Unternehmens-Neugründungen in Deutschland wird das Statistische Bundesamt in diesem Jahr erst zeitverzögert bekannt geben, da ein neues System der Erfassung bei den rund 7.000 Gemeinden bundesweit eingeführt wird. Eine Tendenz lässt sich allerdings aus den Halbjahres-Zahlen im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen und in Bayern ablesen. Daran wird deutlich, dass sich der Gründermarkt auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr befindet.
Gründermarkt stagniert
Die Zahl der Neuerrichtung von Betrieben lag in Bayern in diesem Jahr zwischen Januar und Juli bei 63.484 und Vergleichszeitraum 2002 bei 56.322. "Diese Zahlen spiegeln lediglich die Zahl der Gewerbeanmeldungen wider.
Welche Gewerbe darunter auch tatsächlich den Geschäftsbetrieb aufgenommen haben, kann nicht kontrolliert werden", schränkte eine Mitarbeiterin die Relevanz der Daten ein. In Nordrhein-Westfalen liegen die Vergleichsziffern bei 70.963 Neu-Errichtungen von Betrieben in 2003 und 63.959 im Vorjahr. Ein Gutteil der Steigerungsrate ist dabei auf die Neu-Einführung der Ich-AGs zurückzuführen.
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