10. September 2003: Im Verfahren gegen die Schuldigen des Enron-Debakels wird die erste Freiheitsstrafe verhängt.
Der ehemalige Buchhalter Ben Glisan bekennt sich schuldig und muss wegen Verschwörung für fünf Jahre ins Gefängnis. Außerdem hat er eine Strafe von 938.000 Dollar zu zahlen.
25. September 2003: Es wird bekannt, dass nun auch Enron Klage eingereicht hat. Betroffen sind sechs Banken, die nach Ansicht des Vorstands aufgrund schlechter Beratung zur Pleite des Unternehmens beigetragen haben. Zu den beklagten Instituten gehören neben der Deutschen Bank
auch die Citigroup
, J.P. Morgan Chase & Co
, Merrill Lynch &
Co
sowie die Barclays plc, London, und die Canadian Imperial Bank of Commerce.
Nach Informationen des "Wall Street Journal" (WSJ) fordert Enron eine noch unbestimmte Summe an Zahlungen zurück. Die Klage scheine angesichts der Betrugsvorwürfe gegen Enron zwar absurd, heißt es im "WSJ" weiter, doch sei ein unter Gläubigerschutz stehendes Unternehmen verpflichtet, seine Gläubiger so gut wie möglich zu entschädigen.
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