Die Unternehmen machen sich nicht klar, welche Zielgruppe den Online-Auftritt nutzen soll und welche Inhalte für diese Nutzer sinnvoll sind.
2. Agenturauswahl: Das Internet-Beratungsgeschäft ist techniklastiger als die klassische Werbung. Dennoch beauftragt manch ein Unternehmen seine normale Werbeagentur mit dem Multimedia-Geschäft - ohne zu prüfen, ob die Agentur den Ansprüchen des Internet gewachsen ist.
3. Agenturbriefing: Viele Unternehmen geben ihrer Multimedia-Agentur kein klar formuliertes Pflichtenheft mit auf den Weg. Es bleibt bei unpräzisen Anforderungen wie "mehr Interaktivität".
4. Abnahme: Der von der Agentur gelieferte Internet-Auftritt wird nicht systematisch auf inhaltliche oder technische Fehler überprüft. Pannen werden erst offenbar, wenn sich die Nutzer beschweren.
5. Qualitätsmanagement: In vielen Unternehmen herrscht Unklarheit, wer den Online-Auftritt pflegt. Zum Beispiel müssen Internet-Inhalte regelmäßig auf ihre Aktualität hin überprüft werden.
6. Corporate Design: Die meisten Konzerne haben die Verantwortung für Online-Inhalte dezentral bei den einzelnen Unternehmensbereichen angesiedelt. Im Prinzip sinnvoll - aber nur, wenn ein übergreifender Kodex für das Online-Design existiert. Sonst wirkt der Konzernauftritt uneinheitlich.
7. Benchmarking: Was beim klassischen Marketing selbstverständlich ist, sollte auch für das Internet gelten - die systematische Analyse der Online-Aktivitäten bei den wichtigsten Wettbewerbern.
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