Die Wirtschaftsglosse
Aus Apps mach Apparate
Von Maren Hoffmann
Angeblich soll im kommenden Jahr eine Instagram-Kamera in Form des Logos der beliebten App auf den Markt kommen. Was kommt am Ende des Tages noch? Der Amazon-Einkaufswagen? Das Wetter in echt und draußen? manager magazin online kennt die geheimen Real-Life-Pläne der führenden App-Anbieter.

Foto: ADR Studio
Kaum zu unterscheiden: Links das Logo, rechts das Gerät
Die Foto-App Instagram macht aus Bildern andere Bilder, mit Filtern wie "Hefe", "Amaro" oder "Earlybird". Quadratisch sind die Bilder, oft verwaschen braun getönt und mit einem Hauch Nostalgie überzuckert. Nach Angaben der Firma
werden jeden Tag 40 Millionen Fotos mit der App hochgeladen, monatlich nutzen angeblich 90 Millionen Menschen Instagram.
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Redaktions-App Maren Hoffmann
Das sind so viele,
dachte sich eine kleine italienische Firma, dass dabei eigentlich auch ausreichend Deppen sein müssen, die ohne Sinn und Verstand jeden Nippes kaufen, der mit so einem beliebten Produkt verknüpft ist. So entstand die Idee zur Instagram-Kamera: Erst macht Instagram ein Logo, das ungefähr so aussieht wie eine Kamera, aber natürlich künstlerisch verfremdet ist und wie jedes App-Logo quadratisch, dann kommt Socialmatic und macht aus diesem Logo wieder eine Kamera.
Was für ein Stuss, könnte man an dieser Stelle denken. Andererseits: Wenn es aber nun doch - funktionieren könnte? Unsere Recherchen haben ergeben, dass viele App-Anbieter, aufgeschreckt von den Instagram-Kamera-Plänen, nicht warten wollen, bis biestige kleine italienische Firmen ihnen möglicherweise gute Geschäfte wegnehmen. Sie haben deshalb die Pläne für analoge Produkte zu ihren digitalen Logos schon längst in der Schublade. Wir zeigen sie exklusiv (und die Gegendarstellungen dann voraussichtlich auch).
Los geht's.
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