Von Astrid Maier
Wie viele Weihnachtskarten haben Sie dieses Jahr erhalten? Wie viele davon waren handsigniert? Wie viele waren um ein paar auf Sie zugeschnittene Worte verfeinert, gar mit dem persönlichen Gruß des Vorstandsvorsitzenden veredelt? Und wie viele trugen eine individuelle Note, waren beklebt mit Fotos Ihrer Geschäftspartner, wie sie gemeinsam einen Zimtstern backen?
Astrid Maier
Das hat zumindest eine Onlineumfrage der in Weihnachtskreisen renommierten Agentur Script - Corporate + Public Communication GmbH aus Oberursel ergeben. Und da Oberursel da ist, wo der Weihnachtsmann wohnt, sollten die Ergebnisse Sie aufhorchen lassen.
Wen wundert es also, dass ganze 40 Prozent der Empfänger ihre Weihnachtskarten sogar als Galerie aufstellen. Trifft doch zum Großteil der Chef die Auswahl des Motivs von Weihnachtskarten, guter Geschmack wird also garantiert. Wie immer, wenn es um Sentimentalitäten geht, haben die Frauen auch hier die Nase vorn: 44 Prozent der weiblichen Manager pflegen demnach den Brauch der Weihnachtskartengalerie.
Bevor Sie sich jetzt aber wundern, warum Ihnen auch 2009 weder Josef Ackermann noch Dieter Zetsche eine selbst geklebte, selbst bedichtete Grußkarte geschickt hat, wollen wir Ihnen eines nicht verschweigen: Die Script-Weihnachtsumfrage ist nicht repräsentativ. An den Weihnachtsmann muss man eben auch im Geschäftsleben glauben.
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