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Symbol, Schicksal, Sorgenkind
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Symbol, Schicksal, Sorgenkind

Ins globale Währungssystem kommt Bewegung. Die gemeinsame Währung Europas wird zum Segen für Exportländer wie Deutschland und zur Last für Schuldenstaaten wie Griechenland. Alles über den Euro finden Sie hier.


Die Euro-Gipfelkette

  • 11. Februar 2010
    Hauptthema eines EU-Sondertreffens in Brüssel ist ein Rettungsplan für das hoch verschuldete Griechenland. Auf konkrete Hilfen legt sich das Gremium noch nicht fest. Die EU-Partner sichern Athen aber zu, im Notfall einzuspringen. Bisher sieht der EU-Vertrag ein "Herauskaufen" von Schuldnern aus den eigenen Reihen nicht vor. Angedacht wird eine gemeinsame Wirtschaftsregierung.
  • 25./26. März 2010
    Beim EU-Gipfel einigen sich die Euro-Staaten auf ein Hilfspaket für Griechenland. Athen kann mit Milliardenkrediten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und bilateralen Krediten der Euro-Partner rechnen. Zur Höhe werden noch keine Angaben gemacht.
  • 8. Mai 2010
    Auf einem Sondertreffen beschließen die Euro-Länder unter anderem einen Krisenmechanismus und härtere Sanktionen bei Verstößen gegen den Stabilitätspakt. Athen werden bis zu 80 Milliarden Euro bewilligt, die in ein mit dem IWF geschnürtes Gesamtpaket von 110 Milliarden Euro einfließen.
  • 10. Mai 2010
    Die EU-Finanzminister und der IWF spannen für klamme Euro-Länder einen Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro. Die Kredite sind mit strengen Bedingungen zur Haushaltssanierung verknüpft. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft nun auch Anleihen hoch verschuldeter Euro-Staaten.
  • 16./17. Juni 2010
    Die EU-Länder wollen in der Wirtschaftspolitik enger zusammenarbeiten. Bei ihrem Gipfel sprechen sich die Staats- und Regierungschefs unter anderem für härtere Sanktionen gegen Defizitsünder aus. Künftig sollen Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftslage der EU- und Euroländer stärker bewertet werden.
  • 28./29. Oktober 2010
    Die EU-Staats- und Regierungschefs verständigen sich auf eine Verschärfung des Stabilitätspakts. Für klamme Euro-Staaten soll ab 2013 ein neues Sicherheitsnetz gespannt werden. Dann läuft der derzeitige Krisenfonds von 750 Milliarden Euro aus.
  • 16./17. Dezember 2010
    Die EU-Spitzenvertreter einigen sich auf einen permanenten Rettungsschirm ab 2013, nachdem Irland als erster Staat Hilfen aus dem EFSF beantragt hat. Rechtsgrundlage ist eine Änderung des EU-Vertrags. Bei Zahlungsausfällen von Staaten sollen künftig auch von Fall zu Fall Banken und private Gläubiger die Lasten mittragen. Eine Aufstockung des Rettungsfonds und gemeinsame Anleihen der Euro-Länder ("Euro-Bonds") sind nicht geplant.
  • 4. Februar 2011
    Ein EU-Sondergipfel stimmt dem "Pakt für den Euro" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu. Die 17 Euro-Länder sollen sich künftig etwa bei Löhnen, Renten und Steuern besser abstimmen. Der neue Pakt wird von Berlin als Gegenleistung für die Aufstockung des kurzfristig verfügbaren Rettungsfonds EFSF gefordert.
  • 24./25. März 2011
    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beschließen die Aufstockung des Krisenfonds EFSF von 250 auf 440 Milliarden Euro und einigen sich auf den "Euro-Pakt", der eine engere Abstimmung in der Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik vorsieht. Die Länder verpflichten sich zum Sparen.
  • 24. Juni 2011
    Die EU-Spitzenvertreter geben in Brüssel grünes Licht für ein zweites Griechenland-Hilfsprogramm der Europäer und des IWF. Über die Details besteht noch keine Einigung. Inzwischen ist auch die portugiesische Regierung auf Finanzhilfe angewiesen.
  • 21. Juli 2011
    Die Staats- und Regierungschefs beschließen einen Schuldenerlass für Griechenland. Die Zinsen für ein neues 110-Milliarden-Euro-Kreditpaket werden auf 3,5 Prozent gesenkt, die Laufzeit der Kredite gestreckt. Auch private Gläubiger beteiligen sich mit einem Verzicht auf 50 Milliarden Euro. Zudem bekommt der Krisenfonds EFSF umfassende Kompetenzen, um Staatsanleihen am Markt zu kaufen, Pleitebanken aufzufangen und auch präventiv in Krisenstaaten zu intervenieren.






 

Euro-Sondergipfel23.05.2012

EU-Chefs setzen Griechen unter Druck

Euro-Sondergipfel: EU-Chefs setzen Griechen unter Druck

Gibt es noch eine Chance für Griechenland? Die EU-Chefs wollen, dass der Wackelkandidat den Euro behält - und spart. Schon vor Beginn des Brüsseler Sondergipfels streiten Deutschland und Frankreich über das Thema Euro-Bonds. mehr...

Blackrock-CEO Fink23.05.2012

"Wir müssen alles tun, um den Euro zu retten"

Von Thomas Katzensteiner
Blackrock-CEO Fink: "Wir müssen alles tun, um den Euro zu retten"

Blackrock-CEO Larry Fink warnt eindringlich vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone. Der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters nimmt vor allem die EZB in die Pflicht und fordert eine Senkung des Leitzinssatzes. mehr...

Euro-Sondergipfel22.05.2012

Streit um Wachstum und Euro-Bonds

Euro-Sondergipfel: Streit um Wachstum und Euro-Bonds

Anleger hoffen, dass der Wachstumsgipfel der EU den Durchbruch für Euro-Bonds bringt. Doch Berlin bleibt hart: Darum gehe es nicht, sondern um Wachstumsimpulse und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Frankreichs neuer Premier Hollande dürfte dennoch nachhaken. mehr...

Nach Kritik21.05.2012

Sarrazin verteidigt sein Anti-Euro-Buch

Nach Kritik: Sarrazin verteidigt sein Anti-Euro-Buch

Der Ex-SPD-Politiker Thilo Sarrazin erntet erneut mit einem Buch Kritik. Diesmal tritt er für die Abschaffung des Euros ein. Ex-Finanzminister Peer Steinbrück wirft dem Ex-Notenbanker eine platte ökonomische Analyse vor, Unionsfraktionschef Volker Kauder sagt, Sarrazin liege erneut falsch. mehr...

Optionen für Europa21.05.2012

Wenn Griechenland kippt ...

Von Henrik Müller
Optionen für Europa: Wenn Griechenland kippt ...

Weil sich alle auf ein Scheitern Griechenlands vorbereiten, wird es umso wahrscheinlicher. Jeder glaubt, sich vorbereiten zu können. Doch ein Ausstieg des hoch verschuldeten Landes aus dem Euro kann weder ruhig noch geordnet geschehen. mehr...

Griechenland15.05.2012

Politchaos raubt Firmen letzte Hoffnung

Von Nils-Viktor Sorge
Griechenland: Politchaos raubt Firmen letzte Hoffnung

Sie sollen das Blatt in Griechenland wenden - doch anstatt zu investieren, gehen Unternehmen in Deckung. Das allseits beschworene wirtschaftliche Comeback rückt angesichts von Neuwahlen in Athen in weite Ferne. Manche Firmen stellen sich bereits auf Hellas' totalen Absturz ein. mehr...

Wirtschaftsdaten15.05.2012

Deutschland entfernt sich von Europa

Von Arvid Kaiser
Wirtschaftsdaten: Deutschland entfernt sich von Europa

Die deutsche Wirtschaft entkommt der Rezession, in der die übrigen Euro-Staaten versinken. Grund zur Freude liefert der starke Jahresauftakt aber kaum. Europa braucht eine koordinierte Wachstumspolitik dringender als zuvor - denn das Auseinanderdriften der Euro-Länder ist gefährlicher als das Drama in Griechenland. mehr...




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