Auf diese Chance hatte Stephan Schaller (61) sein ganzes Berufsleben lang gewartet: endlich einmal auf der obersten Stufe zu stehen, CEO eines Unternehmens zu sein und nicht nur Chef einer Division.

Der Leiter der BMW-Motorradsparte zögerte keine Millisekunde, als das Angebot aus der schwäbischen Provinz kam. Im April vergangenen Jahres rückte Schaller an die Spitze des Anlagenbauers Voith in Heidenheim, verantwortete 4,2 Milliarden Euro Umsatz – und machte sich von Beginn an unbeliebt.

Regelmäßig belehrte er die Mitarbeiter, wie man eine Organisation professionell führt. Bei Voith liege vieles im Argen, beim Dax-Konzern BMW habe er die Dinge ganz anders – und sehr erfolgreich – angepackt. Die Kollegen reagierten zunehmend genervt. Sie rollten mit den Augen und grummelten: "Der schon wieder."

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