Hans-Peter Keitel (71) hat unangenehme Monate hinter sich. Der Multiaufsichtsrat, eigentlich krisengestählt als Bauveteran (Hochtief) und Spitzenfunktionär (Bundesverband der Deutschen Industrie), musste sich vorkommen wie ein Feuerwehrmann in Kalifornien. Überall brannte es.

Bei ThyssenKrupp versuchte er das Chaos zu beseitigen, das CEO Heinrich Hiesinger (58) und Chefkontrolleur Ulrich Lehner (72) durch abrupte Abgänge hinterlassen hatten. In Heidenheim beim Anlagenbauer Voith haftet er selbst für starke Rauchentwicklung. Keitel als Vorsitzender von Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss und der langjährige Chef Hubert Lienhard (67) hatten BMW-Motorradboss Stephan Schaller (60) den Weg an die Spitze der Familienfirma geebnet. Doch Schaller machte sich mit radikalen Änderungen mächtige Feinde und musste schon Mitte Oktober, ein halbes Jahr nach Amtsantritt, wieder gehen. Die Besetzung erwies sich als teures Missverständnis. Schaller bekam seinen Fünfjahreskontrakt offenbar größtenteils

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