Jochen Halfmann (54) dachte eigentlich, er hätte seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren rechtschaffen gearbeitet. Erst räumte der vormalige Douglas-Mann mit den unappetitlichen Skandalen um falsch deklarierte Scampi und übel riechende Zutaten auf, mit denen Vapiano 2015 fast im Monatsrhythmus für Schlagzeilen gesorgt hatte. Und im Juni vergangenen Jahres führte er die Restaurantkette 15 Jahre nach ihrer Gründung an die Börse.

Dort allerdings kennt die Aktie nur eine Richtung – nach unten. Um den Umsatz vor dem Börsengang hochzutreiben, hatte Halfmann viele Franchiseverträge gelöst und die Läden selbst übernommen. Diese Filialen laufen nun deutlich schlechter. Die Schulden stiegen, und Vapiano schrieb im ersten Halbjahr Verlust.

Beunruhigender noch wirkt allerdings ein anderer Fakt: Das ehedem wegweisende Konzept hat sich kaum weiterentwickelt. Für Allerweltsnudeln Schlange zu stehen, um den Köchen in die Pfanne zu schauen, zieht nicht mehr.

Dazu kommt die hausgemachte Konkurrenz. 2011 verabschiedeten

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