Das Angebot aus der Schweiz musste Martin Blessing (55) vorkommen wie der perfekte Ausstieg aus seiner reichlich verfahrenen Lage. Als Commerzbank-Chef ging nichts voran, und das für ein in seinen Kreisen lächerliches Salär von 500.000 Euro. So hatte sich der Mann, der – klug, strategisch und dabei auch noch umgänglich – einmal als Deutschlands Bankerhoffnung gehandelt wurde, die Karriere nicht vorgestellt.

Es überraschte also kaum, dass er zuschlug, als ihm im Frühjahr vor drei Jahren der Job als Chef des Schweizer Stammgeschäfts des eidgenössischen Geldgiganten UBS angeboten wurde. Verwaltungsratspräsident und Ex-Bundesbankchef Axel Weber (61) hatte sich für ihn starkgemacht, weshalb er auch als Mann für höhere Weihen galt.

Stets wurde er genannt, wenn es um mögliche Nachfolger für den seit 2011 amtierenden CEO Sergio Ermotti (58) ging. Der Eindruck verfestigte sich, als Blessing Anfang 2018 ins wichtigste Geschäftsfeld vorrückte, das Private Wealth Management. Als Teil einer Doppelspitze

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