Für den 62-jährigen Bernhard Pellens ist es das erste Interview, das er als Chefkontrolleur von ThyssenKrupp gibt. Das Gespräch findet in dem gleichen wirklich sehr großen Raum im zwölften Stock der Konzernzentrale statt, in dem schon die Vorgänger Gerhard Cromme (75) und Ulrich Lehner (72) die Welt erklärten – selbstgewiss noch im Scheitern. Pellens ist anders. Im Hauptberuf ist er Professor für Internationale Unternehmensrechnung an der Universität Bochum, nicht Unternehmensführer. Nachdem Kandidaten wie Airbus-Chef Tom Enders, Ex-Bayer-Boss Marijn Dekkers und Ex-Deutsche-Bank-Vorstand Marcus Schenck abgesagt hatten, sprang er ein.

manager magazin: Herr Pellens, wann hatten Sie zuletzt Kontakt mit Gerhard Cromme?

Bernhard Pellens: Vor zwei oder drei Jahren habe ich ihm zum Geburtstag gratuliert. Warum fragen Sie?

Herr Cromme hat Sie 2005 in den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp geholt. Was hat Sie damals bewogen, seiner Bitte zu folgen?

Cromme wollte mich wegen meiner Bilanz-Expertise für den

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