Vor einem Jahr war die Welt des Olaf Berlien (56) noch in schönster Ordnung. Mit Lichtshow und viel künstlichem Nebel eröffnete der Osram-Chef damals im malaysischen Kulim mit Handelsminister Seri Mustapa Mohamed ein neues Werk für LED-Chips. "Ich bin ein wenig überwältigt und mehr als glücklich", sagte Berlien.

Das Werk sollte Osram den Aufbruch in einen gewaltigen neuen Markt ermöglichen: die Massenproduktion von LED-Chips für Büros, Wohnungen und Straßen, im Lichtjargon "Allgemeinbeleuchtung". Eine Milliarde Euro wollte Berlien ursprünglich bis 2020 in Kulim investieren. Doch inzwischen ist der "Diamond" getaufte Plan immer weiter ermattet.

Berlien belässt es vorerst bei einem der drei geplanten Bauabschnitte. Die Stufen zwei und drei sind auf unbestimmte Zeit verschoben; manche Osram-Manager glauben sogar: auf ewig. Bislang ist nicht mal der erste Werksteil voll mit Maschinen bestückt. Die Chips für Allgemeinbeleuchtung lasten die Firma bei Weitem nicht aus. Berlien lässt deshalb auch

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