Am vergangenen Wochenende noch klang alles nach großer Bühne, nach eigener Stärke und Angriff. „Handelskrieg? Carrera will trotzdem in China wachsen“, titelte die „Welt“ nach einem Interview mit dem Oldtimer-Fan und Firmeninhaber Andreas Stadlbauer (51). „Wir werden bereits in diesem Jahr wieder wachsen, weil wir auf den Spielwarenmessen in Nürnberg und Hongkong einige Neuheiten vorstellen werden“, fabulierte der Unternehmer darin. „Interessant ist China, dort sind wir derzeit nur klein vertreten.“

Wenn an diesem Mittwoch in Nürnberg die Tore zur Internationalen Spielwarenmesse öffnen, würde Stadlbauer das Bild des erfolgreichen Unternehmers nur allzu gern aufrechterhalten. Und zweifellos besitzt er mit Carrera, dem selbst ernannten Weltmarktführer für Autorennbahnen, eine Ikone der Spielwarenindustrie. Was Stadlbauer verschweigt, lässt allerdings tief blicken. Denn die Lage bei Carrera spitzt sich zu. 

Als das manager magazin erstmals 2017 über die Krise des Familienunternehmens berichtete, wiedersprach Stadlbauer vehement. Doch statt einzelner Rennbahnen steht inzwischen viel mehr zum Verkauf: das gesamte Unternehmen nämlich.

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