Wenn Netflix-Gründer Reed Hastings (57) etwas Wichtiges einfiel, meldete er sich bei seiner Vertrauten, Personalchefin Patty McCord (64), schon mal um zwei Uhr morgens. Doch diese SMS war selbst für Hastings außergewöhnlich: Er brauche unbedingt 150 Barette der albanischen Armee, schrieb er ihr im Dezember 2010.

Kurz zuvor hatte Time-Warner-Chef Jeffrey Bewkes (66) Netflix mit der albanischen Armee verglichen. Die werde ja auch nicht die Welt übernehmen, spottete er über das Streaming-Start-up.

Hastings gefiel das Bild einer welterobernden Underdog-Kampftruppe. Beim nächsten Führungskräftetreffen in einem Konferenzzentrum im Silicon Valley verteilte der Netflix-Gründer die Barette an seine Manager – und hielt mit ihnen eine regelrechte Militärparade ab. Viele legten die Armeekäppis während des gesamten Zwei-Tage-Treffens nicht ab. Und Hastings trug noch lange Zeit später unter seinem Hemd eine Kette mit einer Metallplakette, auf der ein Adler abgebildet war - die Erkennungsmarke der albanischen

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