Beim größten Rückversicherungskonzern weltweit ist es eine Art Grundgesetz: Die Münchener Rück investiert ihre milliardenschweren Rücklagen nur in Kapitalanlagen, die sie rasch und ohne Verluste versilbern kann. Immerhin weiß man nie, wann Erdbeben oder Wirbelstürme sich zu riesigen Schadensersatzforderungen auftürmen. Bislang galt: Hohe Sicherheit wird mit dem Verzicht auf hohe Zinserträge bezahlt. Es war die Lehre aus dem Katastrophenszenario der Jahrtausendwende, als die fatale Kombination aus Börsencrash und World-Trade-Center-Anschlägen die Bilanzen beinahe kollabieren ließ.

Knapp eineinhalb Jahrzehnte später rückt Konzernchef Joachim Wenning (54) erstmals von der Doktrin seines Vorgängers und künftigen Aufsichtsratschefs Nikolaus von Bomhard (62) ab. "Wir sind überzeugt, dass wir das Rendite-Risiko-Profil unseres Anlageportfolios weiter optimieren können", verkündete er Anfang des Jahres. Hinter der technokratischen Formulierung verbirgt sich ein Strategieschwenk. Intern wurde er deutlicher:

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