Maximilian (32) und Sebastian Kuss (30) sind begnadete Selbstvermarkter. Zwar fehlt es den Investoren an spektakulären Exits. Dafür gelang es den Brüdern, 40 Millionen Euro Staatsgeld für ihre Unternehmungen einzuwerben. Und gerade ist Maximilian, der Wortführer der beiden, in den Mittelstandsbeirat von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (60) berufen worden.

Tatsächlich kennen sich die Brüder mit mittelständischen Firmen umfänglich aus. Unter ihren Augen glitt beispielsweise das seit 1985 bestehende Bekleidungsunternehmen Nicki's in die Insolvenz. Noch 2015 hatten die Kuss-Brothers geprotzt, mit "sehr viel Geld" das Business mit Dior-Stramplern (334 Euro) und Gucci-Jäckchen für Zehnjährige (1650 Euro) zu vitalisieren. Das Geschäft freilich blieb defizitär und wuchs auch nur zögerlich. Im Juli traten die Brüder die Flucht an: Keine weitere Finanzierung für die Firma, bei der sie mit 37,6 Prozent der größte Investor waren.

Der Ausstieg sorgt für Ärger. Den Brüdern wird vorgehalten, ihre Absicht

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