Es war ein spätantiker Fall von Industriespionage, der das Weltmonopol in der Luxusgüterbranche knackte. Der Stoff galt in der Oberschicht als Nonplusultra, konnte aber nur zu exorbitanten Preisen aus dem fernen China importiert werden. Die Technologie war dort streng geschützt, und Schmugglern drohte die Todesstrafe. Zwei Mönche schafften es als West-Agenten schließlich doch: Im Auftrag des Kaisers Justinian sollen sie im Jahr 552 einige Seidenraupen in ihren Wanderstöcken versteckt und nach Konstantinopel gebracht haben. Byzanz beherrschte von da an den extrem lukrativen Seidenmarkt in Europa.

In der Ära der "Neuen Seidenstraße" des KP-Imperiums in Peking ist es nun der Westen, der um seine Spitzentechnologie fürchtet. Um den Know-how-Klau zu bremsen, verschärfen Europas Regierungen zurzeit die Kontrollen bei ausländischen – also vor allem chinesischen – Übernahmen. Der Chef der US-Spionageabwehr beklagt "superaggressive" Anwerbeversuche chinesischer Geheimdienste über das Onlinekarrierenetzwerk

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