Armut kann viele Gründe haben, aber manchmal kommt sie schon von: Armut. Es ist ein Teufelskreis. Wer ums Überleben kämpft, kann nicht investieren, hat nichts übrig für mehr Bildung, Gesundheit oder Werkzeuge, die Wohlstand bringen würden.

Jeffrey Sachs, der politisch vielleicht einflussreichste Entwicklungsökonom der Welt, hat deshalb schon vor über einem Jahrzehnt die These von der "Armutsfalle" aufgestellt: Geografische Nachteile hielten große Teile Afrikas im Teufelskreis von Kapitalmangel und geringer Produktivität gefangen. Seine gute Nachricht: Diese Armut wäre besiegbar, würde die Spirale einmal entschlossen genug durchbrochen. Es sei also letztlich nur eine Geld- und Willensfrage.

Mittlerweile heißt das Fazit leider: Schön wär's. Hilfe für den unterentwickelten Süden steht zwar mehr denn je auf der Agenda, Deutschland etwa hat bei den G20 einen "Pakt mit Afrika" angestoßen, der Investitionspartnerschaften fördern soll. Die sachssche Botschaft, dass es ein skalierbares Rezept für

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