Wolfgang Reitzle (69) und Ralf Speth (63) mögen sich seit vielen Jahren. Wo der ­Ältere arbeitete, wollte auch der Jüngere sein. So geschah es bei BMW, später beim Gasehersteller Linde, zwischenzeitlich bei Fords Premier Automotive Group (PAG), die Marken wie Jaguar und später auch Land Rover sammelte. Nie stand die Rollenverteilung infrage, Reitzle war der Meister, Speth sein Zauberlehrling. Bis zu dem Tag im Februar 2010, als der Wirtschaftsingenieur Speth die Geschäftsführung von Jaguar Land Rover (JLR) übernahm. Fortan zauberte Speth ganz allein, nur gelegentlich beraten vom Großstrategen aus München. 

Es lief gut an, sehr gut sogar. Der Jaguar F-Type erinnerte an große Sportwagen­zeiten, vor allem aber fanden die SUVs ­reißenden Absatz. Land Rover und Range Rover bedienten das Bedürfnis nach automobilen Trutzburgen. Neue Modelle wie der ­Evoque, ein mutig gestaltetes Kompakt-SUV, vervielfachten den Absatz. Die Firma, im Besitz der indischen Tata-­Familie, stieg vom Pleitekandidaten

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