Nach außen sind die drei Manager, die das Milliardenvermögen der Industriellenfamilie Reimann verwalten, ein Herz und eine Seele. Die Harmonie war Anfang November bei einer Gala in London wieder zu beobachten: Peter Harf (72), Bart Becht (62) und Olivier Goudet (53) klopften sich zur Begrüßung freundschaftlich auf die Schulter.

Die drei führen im vermeintlichen Einvernehmen die JAB Holding, die Beteiligungsgesellschaft der zweitreichsten Dynastie der Republik. Sitzt das Trio allein beieinander ist das Verhältnis in letzter Zeit allerdings nicht mehr entspannt. Es kriselt, vorsichtig formuliert. So musste Becht vor Kurzem weitreichende Kompetenzen an seinen Kompagnon Harf abgeben.

Der Grund: Becht ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass JAB immer schlechtere Ergebnisse ausweist. 2014 verzeichnete die Firma noch einen Gewinn von mehr als drei Milliarden Euro. Nach den ersten sechs Monaten 2018 stand ein Minus von 1,1 Milliarden Euro in den Büchern. Das Eigenkapital schrumpft.

Bislang genießen die Manager große Freiheiten. Die Reimanns erlauben ihren obersten Angestellten sogar, dass sie selbst größere Unternehmen völlig eigenständig zukaufen. Auch die externen Investoren, die bei JAB-Akquisitionen mit von der Partie sind, haben keinerlei Mitspracherecht. Das könnte sich ändern. 

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