Den Vorwurf der Untätigkeit kann ein aktivistischer Investor nicht einfach auf sich sitzen lassen. Schon gar nicht, wenn es sich um den weltgrößten handelt, der zudem im Ruf steht, besonders bissig zu sein.

Man habe sich zwar seit Juli nicht mehr gemeldet, schrieb der Londoner Ableger des US-Fonds Elliott am 10. Dezember an ThyssenKrupp-Chef Guido Kerkhoff (51). Dennoch habe Elliott die "strategischen, finanziellen und personellen Ankündigungen des Unternehmens sehr genau verfolgt". Und man hege nach wie vor Zweifel, ob der "vorliegende Vorschlag" einer "strukturellen Evolution" die gewünschten positiven Auswirkungen haben werde. Elliott gebe Kerkhoff aber Zeit, um die "Geschäftsaufsicht und die Finanzkontrolle" bei ThyssenKrupp zu verbessern.

Die Zeilen münden in einer gönnerhaften Abschiedsformel: Sollte der Firmenlenker irgendwelche Fragen haben, möge er nicht zögern, mit Elliott in Kontakt zu treten.

Welch matter Vorstoß! In seinen ersten Protestnoten hatte der Fonds Kerkhoffs Vorgänger

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