Er konnte es einfach nicht verstehen. Die Übernahme des amerikanischen Arzneimittelherstellers Akorn hatte für Fresenius-Chef Stephan Sturm die Krönung seiner bisherigen Laufbahn werden sollen. Doch schon kurz nach der Verkündung war der Vier-Milliarden-Deal zu seinem Albtraum geworden.

Im Sommer 2017 sah sich Sturm genötigt, selbst nach Lake Forest, Illinois, zu fliegen und Raj Rai zu treffen, den Akorn-Chef. Wie dessen Firma nur so „in den Abgrund“ habe stürzen können, fragte der Deutsche. Für ihn sei das alles das „persönlich und beruflich Peinlichste“, was er je erlebt habe.

Nicht nur Sturms Karriere stand auf dem Spiel. Ein verpatzter Deal in dieser Größenordnung hätte auch die Erfolgsära von Fresenius beendet. Der Gesundheitskonzern aus Bad Homburg hatte sich zuvor über Jahre den Ruf einer gut geölten Übernahmemaschine erarbeitet. Um einen schuldenfinanzierten Milliardenzukauf nach dem nächsten zu stemmen, brauchten die Deutschen das Vertrauen der Märkte. Nun brach der Aktienkurs ein,

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