Jeden Dienstag betritt Steven Armstrong (54) einen Raum, der deprimierender kaum sein könnte. MD 2/D04-A des Ford Entwicklungszentrums in Köln-Merkenich ist schmuck- und fensterlos wie ein Bunker, nur dass Ausdrucke an den Wänden hängen, die statt Frontverläufen alarmierende Verkaufszahlen, Fieberkurven und Tortendiagramme zeigen; es geht um Stärken und Schwächen der Konkurrenten, um die nachgefragtesten Ausstattungsvarianten, solche Sachen. Von hier aus organisiert Ford-Europa-Chef Armstrong den Überlebenskampf in Europa.

Denn darum handelt es sich, da macht sich niemand etwas vor bei dem Autohersteller, der zu den größten weltweit gehört, aber auf dem alten Kontinent betriebswirtschaftlich zu den schwächsten. Vergangenes Jahr überlegte Ford sogar, das gesamte Europa-Geschäft zu schließen oder abzugeben, so wie GM das mit Opel vorgemacht hat.

"In der zweiten Jahreshälfte haben wir uns alle Optionen angesehen", sagt Armstrong. Die US-Tochter fährt in Europa existenzbedrohende Verluste ein.

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