Lange war das hochvermögende Deutschland von altem Geld geprägt. Wer die aktuelle Reichstenliste von manager magazin mit denen vergleicht, die ein verkrachter preußischer Beamter namens Rudolf Martin vor dem Ersten Weltkrieg im Deutschen Kaiserreich in Umlauf brachte, der stößt auf überraschend viel Kontinuität. Nummer eins waren damals die Haniels, die noch heute über eine Firmenreich im Wert von etwa 7 Milliarden Euro gebieten.

Zum Geldadel gehörten auch damals schon Familien wie die Henkels (damals wie heute: Persil), die Werhahns (unter anderem Messer der Marke Zwilling), die Röchlings (Industrie), die Faber-Castells (Stifte), die Wackers (Chemie), die Voiths (Maschinenbau), die Mittelsten Scheids (Vorwerk) oder die Haubs (Obi und Kik). Selbst über zwei Weltkriege hinweg gelang es vielen der seinerzeit schon superreichen Deutschen, ihre Vermögen zusammenzuhalten, um sie dann zum Teil sprunghaft zu mehren.

Nun drängt eine neue Gruppe mit Macht in die Phalanx der Altvermögenden: die deutschen Techies.

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