Wann immer Werner Baumann (55) nach seinem größten Fehler als CEO gefragt wird, erzählt er die Geschichte von der Revolution, die er erst verneint und dann doch angezettelt hat. Es war im April 2016, ein Hintergrundgespräch vor zwei Dutzend Journalisten. Da war er noch gar nicht Bayer-Chef, wollte aber schon mal erklären, was er so vorhat. "Mit mir", sagte er damals, "wird es keine Revolution bei Bayer geben."

Mitte Mai, gerade mal zwei Wochen im Amt, überreichte er Monsanto-Chef Hugh Grant (60) ein Übernahmeangebot. 55 Milliarden Dollar wollte er für den Glyphosat- und Saatgutkonzern bezahlen. So viel wie nie ein deutscher Konzernchef für einen Rivalen geboten hatte.

Wie schwer sein Anfängerfehler nachwirken könnte, hat er vermutlich erst am 10. August dieses Jahres realisiert. An dem Tag verurteilte eine Jury in Kalifornien Bayer zu 289 Millionen Dollar Schadensersatz. Zu zahlen an einen Hausmeister, der mit dem von Monsanto entwickelten Unkrautvernichter Glyphosat gearbeitet hatte und

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