Ende November erfuhr Ralf Kleber (52), selbstzufriedener Chef von Amazon Deutschland, dass er sich ausnahmsweise mal einem gefährlichen Duell stellen muss. Sein Gegner: Andreas Mundt (58). Der Präsident des Bundeskartellamts hat ein Missbrauchsverfahren gegen den größten Onlinehändler eingeleitet. Mundt will Praktiken prüfen, die Händler, die ihre Produkte über Amazon vertreiben, als Schikanen empfinden: Kontensperrungen, Einbehalten von Zahlungen, willkürliches Löschen von Produktrezensionen und einiges mehr.

Seit Längerem mühen sich die Kartellhüter, den freien Wettbewerb gegen die mächtigen Internetplattformen zu verteidigen. Mundt geht auch gegen Facebook vor, ebenso wie EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager (50). Gegen Google verhängte die Dänin bereits Strafen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro. Diese sind aber noch nicht rechtskräftig.

Damit die Gralshüter der Marktwirtschaft gegen die juristisch hochgerüsteten Techplattformen eine Chance haben, brauchen sie Kronzeugen – wie Marco

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